Thorsten Köhl
Experience

Thorsten Köhl

Experience

 

Durch meine vorherige Tätigkeit im Bereich Human Resources/Personalwesen in verschiedenen Unternehmen verfüge ich über 13 Jahre Führungserfahrung und insgesamt über 20 Jahre praktische Berufserfahrung in unterschiedlichen Branchen wie Handel, Produktion (internationale Automobilzulieferer), Service (Catering mit In-Flight-Service) und Bankwesen.

 

Nach Abschluss meines BWL-Studiums an der Dualen Hochschule Heidenheim baute ich mein Wissen in verschiedenen Unternehmen in den Bereichen Human Resources, Strategie, Mitarbeiterführung, gesunde Führung und Gesundheitsmanagement aus. Verfeinert habe mein Know-How mit einer Ausbildung zum systemischen Coach am ISB Wiesloch.

 

Als HR Business Partner und Leiter Personalbetreuung Deutschland sowie Leiter HR Business Management hatte ich intensiven Einblick in alle Unternehmensbereiche. Ich war von Beginn an mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut.

 

Es war mein Wunsch, in meiner Verantwortung mitarbeiterorientierte, wertschätzende und an der Unternehmensstrategie orientierte Personalarbeit zu leisten. Zudem war es als Führungskraft mein Ziel vom eigenen Team geschätzt zu werden und die Mitarbeiter entsprechend ihrer eigenen Kompetenzen einzusetzen und weiterzuentwickeln.

 

Mein beruflicher Werdegang aber auch mein Leben selbst waren immer von Zielorientierung und Zielerreichung geprägt. Früh habe ich gelernt und begonnen, mir Ziele vorzunehmen und an diesen hart zu arbeiten, um sie zu erreichen. Ein sehr einschneidendes Erlebnis, an das ich mich heute noch gerne zurück erinnere, war in der vierten Klasse der Grundschule. Es war an der Zeit, die weiterführende Schule auszusuchen. In einer Schule konnte ich am Tag der offenen Tür erfahren, dass es in der 7./8. Klasse ein Schüleraustauschprogramm mit den USA gibt. Da war für mich klar, dass ich das möchte. Mit diesem Wunsch habe ich meine Mutter total überrascht, wohl weil der kleine Thorsten so klar und überzeugt äußerte, was er möchte, für mich war die Entscheidung getroffen.

 

Diese Zielorientierung war ein roter Faden in meinem Leben. Nach dem Austauschprogramm war mein Ziel, das Abitur abzuschließen und damit den Grundstein für einen guten Start im Berufsleben und in der professionellen Karriere zu legen.

 

Ich habe anschließend, nach der verpflichtenden Ableistung des Grundwehrdienstes, eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann mit Zusatzqualifikation Europäisches Wirtschafsmanagement begonnen. Hört sich super an, diese Ausbildung, aber auch hier hatte ich die Möglichkeit, ein Praktikum in einem Unternehmen im Ausland (Frankreich) zu absolvieren. Das war für mich der ausschlaggebende Grund für diese Ausbildung. Nach einem Jahr hat mir das Unternehmen die Möglichkeit geboten, in die Duale Hochschule zu wechseln und ein BWL-Studium aufzunehmen.

 

Nach Abschluss des Studiums konnte ich meine Laufbahn im Personalbereich beginnen und habe meine Karriere im Personalbereich vorangetrieben. Ich habe bereits mit 28 Jahren Führungsverantwortung übernommen und mehr und mehr Verantwortung übertragen bekommen. Ich habe mit wenig Erfahrung einen Betreuungsbereich von ca. 400 Mitarbeitern eigenverantwortlich geleitet und meine Personalarbeit professionalisiert.

 

In einer zusätzlichen Ausbildung zum systemischen Coach erwarb ich tiefgreifendes Wissen in den Bereichen Teamentwicklung, Gesprächskompetenz, sowie Kommunikation und Führungskompetenz. Dabei vertiefte ich meine Kenntnisse in Psychologie und Teamentwicklung. Zusammen mit meiner beruflichen Kompetenz bei Bewerberauswahl, Gesprächsführung und Beratung von Führungskräften in ihrer Führungsaufgabe konnte ich mein Ziel, die Leitung einer HR Abteilung, weiter verfolgen und dies mit Mitte 30 erreichen.

 

 

Ich bin stolz auf meinen Werdegang und die Kompetenzen und Erfahrungen, die ich in dieser Zeit der Entwicklung lernen, sammeln und ausbauen konnte.

 

   

Natürlich gibt es immer zwei Seiten der Medaille!

 

Mein übergeordnetes Ziel als Personalverantwortlicher war es immer, die Menschen, Führungskräfte und Mitarbeiter in meinem Umfeld und meinem Verantwortungs-bereich weiterzubringen und durch deren gute „Leistung“ das gesamte Unternehmen voranzubringen.

 

Doch im Laufe der Zeit musste ich realisieren, dass ich dieses Ziel nicht mehr erreichen konnte, bzw. mehr und mehr scheiterte…

 

Ein Projekt jagte das nächste; aber meine Zielorientierung und der Ansporn, gute Arbeit abzuleisten, hat mich nicht aufgehalten, immer weiter an meinem Ziel und meiner Menschenorientierung festzuhalten. Immer tiefer bin ich in die Räder der Wirtschaft, des Konsums und der Maschinerie „höher, schneller, weiter“ abgedriftet. Freunde und Familie haben mich kaum noch zu Gesicht bekommen, und ich musste mehr und mehr spüren, wie ich unzufrieden wurde, und habe das auch mein Umfeld  spüren lassen. Ich musste mir eingestehen, dass ich einem Ziel hinterherlaufe, das in dieser heutigen Welt mit meiner Aufgabe nicht zu erreichen ist. Dabei hatte ich bis dahin alle meine Ziele erreicht!

 

Dann habe ich mir die Frage gestellt, was ich in meinem Leben mit Anfang 40 eigentlich noch erreichen möchte, und worin mein ZDE (Zweck der Existenz; aus „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky; eine wunderbare kurzweilige Lektüre) eigentlich besteht.

 

Ich habe mich dran erinnert, dass ich immer ein guter Zuhörer war und nicht der Pausenclown. Ich habe mich daran erinnert, dass ich immer menschenorientiert war und eigentlich gar nicht sachorientiert. Ich habe mich daran erinnert, dass ich die Menschen in meinem Umfeld mitnehmen wollte, anstatt einfach nur ein definiertes Ziel zu erreichen oder eine Statistik zu erfüllen. Ich habe mich daran erinnert, wie gerne ich mit Menschen gearbeitet habe, um deren Kompetenzen herauszufinden und sie in diesen zu bestärken und weiterzuentwickeln. Ich habe mich daran erinnert, wieviel Spaß mir das gemacht hat und wieviel Energie es mir zurückgibt, wenn ich diese Kompetenz mit anderen teilen kann und ich Dankbarkeit zurückbekomme. Und dann habe ich nochmal überlegt, weshalb ich eigentlich die Ausbildung zum systemischen Coach absolviert habe. Was war dabei mein Ziel? Dabei habe ich mit einem Lächeln festgestellt, dass ich schon immer intuitiv Menschen weiterbringen konnte, ihren Fokus auf Dinge richten konnte, die sie essentiell weiter bringen. Ich kann Ihnen Kraft, Energie und Zuversicht schenken.

 

Es gelingt mir, mit meiner Persönlichkeit einen guten Zugang zu Menschen aufzubauen und, gepaart mit meiner professionellen Personalkompetenz, den Menschen aufzuzeigen, was in ihnen steckt, und mit ihnen am ZDE zu arbeiten.

 

Hierin stecken meine Kompetenz, meine Kraft, meine Energie und meine Freiheit.

 

Vorteil eines systemischen Coach ist in jedem Fall immer die Tatsache, dass er den Blick von außen hat, objektiv beraten kann und den Mensch in seinen ganzheitlichen Strukturen (Familie, Persönlichkeit, Beruf, Freundeskreis,…) sieht.

 

Thorsten Köhl ist seit über 5 Jahren verheiratet und lebt mit seiner Familie in Schöngeising bei Fürstenfeldbruck am Rande von München.